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Die beste Bitrate ist die dauerhaft übertragbare Bitrate
Auflösung allein erzeugt keine gute Bildqualität. Wenn Pakete fehlen oder der Encoder ständig nachregeln muss, entstehen Unschärfe, Klötzchen und Standbilder. Für IRL zählt deshalb zuerst eine stabile Übertragung.
1. Sinnvolle Startwerte für H.264
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| Format | IRL-Ausgangspunkt | Geeignet für |
|---|---|---|
| 720p / 30 FPS | 2,5–4 Mbit/s Video | schwankender Mobilfunk, Einsteiger |
| 720p / 60 FPS | 4–6 Mbit/s Video | viel Bewegung bei gutem Upload |
| 1080p / 30 FPS | 4,5–7 Mbit/s Video | stabile Verbindung, mehr Details |
| 1080p / 60 FPS | 6–10 Mbit/s Video | sehr stabiler Uplink und passende Plattform |
Das sind praxistaugliche Ausgangsbereiche, keine Garantie. Plattform, Codec und Inhalt können andere Grenzen erfordern. YouTube nennt für H.264-Livestreams derzeit beispielsweise 4 Mbit/s für bis zu 720p/30, 6 Mbit/s für 720p/60, 10 Mbit/s für 1080p/30 und 12 Mbit/s für 1080p/60. Prüfe vor jedem Einsatz die aktuellen offiziellen YouTube-Vorgaben.
2. Wann 30 oder 60 FPS sinnvoll sind
30 FPS benötigen weniger Datenrate und sind für Stadtspaziergänge, Gespräche und ruhige Szenen meist ausreichend. 60 FPS können bei Fahrrad-, Fahrzeug- oder Sportbildern flüssiger wirken, brauchen aber mehr Bitrate, Rechenleistung und Strom. Bei knapper Verbindung ist 720p/30 die robustere Wahl.
3. Uploadreserve einplanen
Zur Videobitrate kommen Audio, Protokoll-Overhead und Schwankungen. YouTube empfiehlt allgemein mindestens 20 Prozent Bandbreitenreserve. Beim wechselnden Mobilfunk sollte die praktische Reserve größer sein und anhand echter Streckentests bestimmt werden.
4. Bildqualität richtig beurteilen
- privaten Test mit derselben Bewegung und demselben Licht starten
- Blätter, Wasser, Menschenmengen und schnelle Schwenks kontrollieren
- Streamzustand und Paketverlust parallel beobachten
- Aufzeichnung auf einem zweiten Gerät ansehen
- bei Störungen zuerst FPS oder Auflösung reduzieren, nicht blind mehr Bitrate geben