Schaubild: Links das Hauptgerät mit pocketSRT, in der Mitte drei Helfer-Telefone mit pocketBond und eigenem Tarif, rechts der SRTLA-Empfänger. Gestrichelte Linien zeigen das WLAN zur Erkennung, fließende Linien den Mobilfunk-Uplink jedes Helfers.
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Zusätzliche Telefone werden zu weiteren Uplinks

pocketBond ist keine eigenständige Streaming-App. Die App ergänzt pocketSRT und bringt die Mobilfunkverbindung weiterer Android-Telefone als zusätzliche SRTLA-Pfade in den Stream ein.

Ein gemeinsames WLAN dient der automatischen Erkennung per mDNS. Die eigentlichen weitergeleiteten Stream-Pakete laufen laut Projektbeschreibung über die Mobilfunkverbindung des jeweiligen Zusatzgeräts.

Inhalt

1. Wie pocketBond arbeitet

Zwei Wege im pocketBond-Aufbau
VerbindungAufgabe
Gemeinsames WLANDie Geräte finden sich per mDNS und verbinden sich lokal
Mobilfunk des Helfer-TelefonsLeitet Stream-Pakete als zusätzlichen SRTLA-Pfad weiter (laut Projektbeschreibung)
Der praktische Nutzen: Vorhandene Android-Telefone können zusätzliche Netze und Tarife beisteuern, ohne dass jedes Gerät selbst einen vollständigen Stream kodieren muss.

2. Voraussetzungen

Kein zusätzlicher Pfad ohne eigenen Tarif: Ein Telefon im selben WLAN bringt noch keine unabhängige Verbindung. Für echte Redundanz muss jedes Helfergerät einen nutzbaren, möglichst getrennten Mobilfunkweg besitzen.

3. pocketBond einrichten

  1. In pocketSRT SRTLA wählen und den pocketBond-Helper aktivieren.
  2. Dort ein eigenes, nicht öffentliches Kennwort festlegen.
  3. pocketBond aus den offiziellen GitHub-Releases auf dem Zusatzgerät installieren.
  4. Dasselbe Kennwort eintragen und beide Geräte mit demselben WLAN verbinden.
  5. Den erkannten Pfad im Bonding-Dashboard prüfen und erst dann den Stream starten.

Das Projekt nennt theoretisch viele Helfergeräte; praktisch sind zwei oder drei zusätzliche Telefone deutlich leichter hinsichtlich Wärme, Strom, Funknetzen und Bedienung zu kontrollieren.

4. Sinnvoller Praxistest

  1. Mit genau einem Zusatztelefon beginnen.
  2. Datenverbrauch und Bandbreite je Pfad kontrollieren.
  3. Mobilfunk auf dem Helfergerät gezielt trennen und wieder aktivieren.
  4. Prüfen, ob Bild und Ton während Ausfall und Rückkehr stabil bleiben.
  5. Danach erst weitere Geräte ergänzen und einen längeren Testlauf durchführen.

5. Sicherheit und Datenschutz

pocketBond ist quelloffen und verwendet laut Projekt native Android-Schnittstellen für Netzwerkbindung, Erkennung und UDP-Weiterleitung. Trotzdem gehören Kennwort, Gerätezugriff und Netzwerkkonfiguration geschützt.

6. Häufige Fragen

Funktioniert pocketBond ohne pocketSRT?

Nein. pocketBond ist eine Begleit-App und braucht pocketSRT auf dem Hauptgerät. Ohne pocketSRT gibt es nichts, was pocketBond ergänzen könnte.

Braucht jedes Zusatzgerät einen eigenen Datentarif?

Ja. Nur mit einer eigenen aktiven Mobilfunkverbindung bringt das zusätzliche Telefon einen unabhängigen Uplink.

Läuft alles über WLAN?

Nein. Das WLAN brauchen die Geräte nur, um sich zu finden und lokal zu verbinden. Der zusätzliche Uplink soll über den Mobilfunk des Helfer-Telefons laufen.

Wie viele Helfer-Telefone soll ich nehmen?

Das Projekt nennt theoretisch viele Helfergeräte. Mit zwei oder drei zusätzlichen Telefonen hast du Wärme, Strom, Funknetze und Bedienung aber noch gut im Griff. Fang mit einem an.

Woher bekomme ich die APK?

Lade pocketBond nur aus den offiziellen GitHub-Releases des Projekts (Link oben im Überblick). Schau vor der Installation nach dem aktuellen Stand.

Zuletzt fachlich geprüft: · Aktualisiert: · Herausgegeben von IRL4YOU