Namen und Farben
Die tatsächlichen Linux-Schnittstellen der Box bleiben technisch unverändert. Für das sichtbare Overlay lassen sich verständliche Namen wie Starlink, Telekom, Vodafone oder WLAN sowie eigene Kreisfarben vergeben.
Verbindungen, Gesamtbandbreite und RTT direkt im laufenden Videobild sehen.
Das neue IRL4YOU BELABOX Netzwerk-Overlay macht die gerade genutzten Netzwerkwege direkt im Videobild sichtbar. Farbige Kreise zeigen bis zu acht konfigurierte Verbindungen wahlweise als prozentualen Anteil, als Kilobitwert oder als reine Statusanzeige. Ein zusätzlicher Gesamt-Kreis kann Gesamtbandbreite und RTT des SRT-Ausgangs darstellen.
Die normale BELABOX-Oberfläche zeigt bereits wichtige Informationen zum Stream. Das neue Overlay bringt einen Teil dieser Netzwerksicht direkt in das ausgehende Videobild. Dadurch kann die Anzeige im fertigen Stream sichtbar sein, ohne dass in OBS zusätzlich eine Browserquelle eingerichtet werden muss.
Wird eine konfigurierte Verbindung getrennt oder ein Hotspot unerreichbar, verschwindet der entsprechende Kreis nach kurzer Zeit. Kehrt die Schnittstelle zurück, wird sie automatisch wieder einsortiert. Das Videobild läuft unabhängig von der standardmäßig zweisekündlichen Aktualisierung weiter.
Die tatsächlichen Linux-Schnittstellen der Box bleiben technisch unverändert. Für das sichtbare Overlay lassen sich verständliche Namen wie Starlink, Telekom, Vodafone oder WLAN sowie eigene Kreisfarben vergeben.
Die Verbindungskreise zeigen wahlweise Prozentwerte, Kilobit pro Sekunde oder nur den farbigen Status ohne Zahl. Der Gesamt-Kreis und dessen Werte sind separat ein- und ausschaltbar.
Das Overlay kann in jeder Bildecke verankert werden. Schriftfarbe und Deckkraft der dunklen Innenflächen lassen sich ebenfalls an den eigenen Bildinhalt anpassen.
Über den Konfigurator können bis zu acht Schnittstellen vorbereitet werden. Bei mehr als vier sichtbaren Kreisen entstehen automatisch weitere kompakte Reihen.
Das Overlay wird auf derselben Orange-Pi- oder ROCK-Box erzeugt, auf der die BELABOX-Software läuft. Es wird dort in das encodierte Bild eingeblendet und ist anschließend Bestandteil des ausgehenden Streams. Für Zuschauer oder einen Regieplatz ist deshalb keine separate Statistikseite erforderlich.
Das spart zusätzliche Bausteine im Aufbau. Gleichzeitig bleibt die Anzeige bewusst kompakt: Es geht um eine schnelle Orientierung über die aktiven Verbindungen, nicht um ein vollständiges Netzwerk-Diagnosewerkzeug.
| Hardware | Geprüfte Eingänge | Status |
|---|---|---|
| Orange Pi 5 Plus | RTMP 1080p30/60, HDMI sowie USB/UVC 1080p30 | praktisch freigegeben |
| Radxa ROCK 5B Plus | RTMP 1080p30/60, HDMI sowie USB/UVC 1080p30 | praktisch freigegeben |
Zusätzlich wurden Bild und Ton, Neustarts, wechselnde Schnittstellen, Wiederherstellung und ein längerer 1080p60-Test geprüft. Andere Boards, Kameras, Auflösungen oder Bildraten können funktionieren, sind in Version 1.1 aber noch nicht als geprüft freigegeben.
Der Konfigurator läuft lokal im Browser. Dort werden die vorhandenen Linux-Schnittstellennamen der BELABOX eingetragen und anschließend sichtbare Namen, Farben, Anzeigemodus, Position, Schriftfarbe, Hintergrunddeckkraft und Aktualisierungszeit festgelegt. Die Angaben werden nicht an IRL4YOU übertragen.
Aus der Auswahl entsteht ein persönlicher Installationsbefehl. Nach der Anmeldung per SSH und dem Wechsel zum Root-Benutzer kann dieser Befehl auf der Box ausgeführt werden. Download, Prüfsumme, Installation und Übernahme der Konfiguration laufen anschließend automatisch.
Das BELABOX Netzwerk-Overlay ist eine praktische Zusatzfunktion für Streamer, die ihre aktiven Verbindungen im Bild sichtbar machen möchten. Es ist kein Ersatz für eine vollständige Diagnose, macht aber den aktuellen Netzwerk-Mix schnell verständlich und lässt sich an unterschiedliche Stream-Layouts anpassen.
Der geänderte BELABOX-Quellcode wird zusammen mit Build-Skript und Lizenz im Downloadpaket bereitgestellt. Die Erweiterung steht wie ihre technische Grundlage unter der GNU GPL Version 3 oder neuer. Vor einem wichtigen Einsatz bleibt ein privater Test mit der eigenen Hardware Pflicht.